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        Vor genau einer Woche war ich auf dem Rückweg meiner kleinen Reise.

        Totale Freude auf eine Auszeit, neue Inspirationen und nach dem Alleinsein

        Das erste Mal alleine für ein Wochenende verreisen. Eigentlich stand ein Yoga Urlaub auf meiner Bucketlist in diesem Jahr. Nun ja, vor Corona natürlich. Deswegen führte mich der (Um-)Weg nach Hamburg. Ich glaube übrigens nicht ans Schicksal aber das wäre ein eigenes Thema. Jedenfalls hatte ich keinen großen Plan. Ohne Termine. Einfach in den Tag hineinleben. 

        Mhhhhhh.. Das hat so semi gut funktioniert!  

        Es standen von Anfang an zwei Fotoreportagen fest auf meinem Programm. Neue Leute Kennenlernen, Inspirationen finden, neue Dinge ausprobieren. Die Tage abseits der Fotografie wollte ich eigentlich spontan füllen. Sie wurden jedoch zunehmend voller. Mit Freizeitstress. Schöne Dinge aber es sind halt irgendwie Termine. Es hat wie gesagt so semi gut funktioniert, mit meinem "sich- treiben- lassen".

        Alleine Essen gehen oder alleine durch die Gegend bummeln, sind für mich kein Problem. Me- Time ist ein fester Bestandteil in meinem Alltag.  Viel mehr haben die Dinge gefehlt, die mir vor meiner Reise gar nicht so bewusst waren!

        Ja, ich liebe das Reisen und die neuen Umgebungen. Nun weiß ich jedoch, dass ein wesentlicher Faktor nicht die Gegend ist in die ich verreise, sondern wer die Zeit mit mir teilt. Mit wem ich neue Inspirationen sammle. Mit wem ich eine Pause einlege. Da fehlte eine Person ganz oben auf der Liste. Die Person, die sonst in einer unbekannten Umgebung meinen Rahmen bildet und irgendwie mein Anker ist. Mein Zuhause- egal wo auf der Welt. Übrigens ist es auch die Person, die mich und meinen verwirrten Orientierungssinn an die Hand nimmt und wohlauf zurück nach Hause bringt..hihi.. 

        Für mein kleines Business hagelte es ebenfalls Erkenntnisse. Es muss nicht Höher, Schneller, Weiter sein. Es muss nicht die "weite" Welt sein. Connection hier und da, überall vernetzt sein. Aktuell stehe ich an einem Punkt mit meinem Gewerbe, dass ich mich neu finden möchte. Ja, irgendwie auch größer werden möchte. Das fühlt sich jetzt gerade richtig an.
        Dafür musste ich nach Hamburg? Was anderes sehen und erleben?

        Mein Fazit- Nein! Den Erfolg und ganz besonders das glücklich sein muss ich nicht woanders suchen.

        Hier, bei mir Zuhause und jeden Morgen wieder auf´s Neue. Darauf kommt es an. Vor meiner Haustür muss ich anfangen. In meinem Umfeld. Nicht woanders.
        Und ganz ehrlich, es ist schon so verdammt viel davon da, was ich suche. Das konnte ich aus der Ferne ziemlich gut erkennen.

        Danke Hamburg. Meine ganz persönliche Perle.

        Nun weißt du, welche Geschichte hinter den folgenden Bildern steckt.

        Das reisen führt uns zu uns zurück. 

        – Albert Camus

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